Auch kreatives Schaffen kennt Routine und Alltagstrott... ougrapo_ouvroir du design graphique potentiel hat eine innovative Arbeitsweise gefunden, mit ungewöhnlichen Methoden aus der Gewohnheit auszubrechen und gemeinsam neue Ideen zu generieren....

Zu Gast waren Sophie Dobrigkeit, Ulrike Gauder und Sigrid Ortwein die vor vor zehn Jahren die Forschungsgruppe ougrapo_ouvroir du design graphique potentiel ins Leben gerufen haben:
In unregelmässigen Abständen treffen sich die drei selbstständigen Grafikdesignerinnen um den eigenen Arbeitsprozess zu hinterfragen und zu erweitern und um mit ungewöhnlichen Methoden aus der Gewohnheit auszubrechen und gemeinsam neue Ideen zu generieren.

Die Einladung zum Frankfurter Kranz nutzten Sie, um unter Einbeziehung bestimmter Kategorien der Gäste die Regeln für Ihren Vortrag zu generieren: Die Anzahl der Brillen-, Hosen- und Armbanduhrträgerinnen bestimmte die Auswahl an Bild- und Textmaterial, dass sich im Laufe des Abends über dem Boden des >>raum für kultur<< verteilte und die Arbeitsweise von ougrapo verdeutlichte.
Der name ougrao leitet sich ab von Oulipo - Ouvroir de la Literature potentielle, einer frz. Literaturgruppe aus den sechziger Jahren, die es sich zur Aufgabe gemacht hat durch Einschränkung und strikte Regeln das eigene Schaffen zu erweitern. ougrapo überträgt diese Regeln auf das Grafikdesign.
Anlass des Abends waren das Thema ‚gemeinsam arbeiten’ bzw. ‚alleine arbeiten’ und die unterschiedlichen Formen des Austauschs und der gegenseitigen Motivation.