Frankfurter Kranz
Der Frankfurter Kranz ist ein berufliches Netzwerk für Frauen aus Kultur- und Kreativwirtschaft. Ziel ist eine bessere Vernetzung und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Der Frankfurter Kranz versteht sich als zeitgenössischer Salon und möchte einen Nährboden schaffen für neue Projekte, Kontakte und Ideen. Eine Möglichkeit Ideen zur Diskussion stellen und Kritik und Anregung zu erhalten. Ein Forum in dem diskutiert werden darf, ein Abend um sich auszutauschen, zu debattieren oder sich einfach zu amüsieren.
Wir verstehen uns als Gastgeberinnen und möchten interessierte und engagierte Kolleginnen verschiedener kultureller Sparten einladen mit uns ein Netzwerk aufzubauen und an einer offenen und bewegten Kulturlandschaft in Frankfurt zu arbeiten. Sie möchten ein aktuelles Projekt vorstellen, die eigene Arbeit, eine Idee? Oder aus Ihrem Lieblingsbuch vorlesen, eine Diskussion moderieren oder performen, singen oder tanzen? Erlaubt ist alles, was im jeweiligen Veranstaltungsraum oder in einem bestimmten Zeitfenster möglich ist. Gemeinsam mit den Gastgeberinnen gestalten Sie das Abendprogramm des Frankfurter Kranz.
Seit 2007 hat der Frankfurter Kranz zu zahlreichen Gesprächsabenden und verschiedenen Workshops eingeladen und mit dem Schaufenster 2009 ein interdisziplinäres, abendfüllendes Programm mit Performances, Kompositionen, einer szenischen Lesung, Videoprojektionen und einer kulinarischen Intervention initiiert.
Der Frankfurter Kranz versteht sich auch als eine Hommage an die Salonières des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Salons waren meist der einzige Einflussbereich, in dem Frauen damals gesellschaftlich und kulturell agieren konnten. Diese engagierten Gastgeberinnen haben mit ihren halbprivaten Literatur- oder Konversationssalons in nicht unerheblichen Maße zur Kultur- und Geistesgeschichte Europas beigetragen. Im Kabinett würdigen wechselnde Inhalte den Verdienst der Kolleginnen früherer Zeit...
